Liebe Freundinnen und Freunde der Erlöserkonzerte,

hier informieren wir Sie stets aktuell über die Konzerte in der Erlöserkirche in Münster und bieten Ihnen die Möglichkeit der Kartenreservierung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 


Ihre Erlöserkonzerte 


Sonntag, 3. März 2024 | 18:00 Uhr
Eintritt wird noch bekantgegeben

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
 Sonate G-Moll BWV 1029
 für Viola da gamba und obligates Cembalo Vivace – Adagio – Allegro
 Arvo Pärt *1935
Fratres
für Violoncello und Klavier
J. S. Bach
Ouverture aus Partita D-Dur BWV 828
für Cembalo solo
J. S. Bach
Sonate D-Dur BWV 1028
für Viola da gamba und obligates Cembalo Adagio – Allegro – Andante – Allegro
Arvo Pärt
Spiegel im Spiegel
für Violoncello und Klavier

Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Jugendliche bis 18 Jahren frei, (Abendkasse)

Das Programm BACH –  PÄRT steht auf zwei großen Säulen, die alt und neu miteinander verbinden. Johann Sebastian Bach gehört zu den größten Komponisten der Musikgeschichte und Arvo Pärt gilt als der meistgespielte lebende Komponist. 
Mit Bach begegnen wir einem herausragenden Komponisten der Barockzeit. Seine Musik ist einerseits höchst komplex und faszinierend konstruiert, andererseits aber dennoch melodiös, eingängig, oft heiter und mitunter mit galanten Anklängen. Eine Besonderheit in seinem Werk bilden die 3 Sonaten für Viola da gamba und obligates Cembalo, spielt hier doch das Cembalo in der rechten Hand die erste Stimme, die Gambe die Mittelstimme und die linke Hand des Cembalos den Bass. Wir haben es also mit Triosonaten zu tun, es sind keine Solowerke mit Basso Continuo wie zu Bachs Zeit üblich. Dadurch verschmelzen beide Instrumente zu einer sonst selten zu hörenden Intimität und Homogenität.

Der estnische Komponist Arvo Pärt auf der anderen Seite ist einer der populärsten Komponisten der Gegenwart. Seine erste Schaffensperiode, in der er sich mit neoklassizistischer Musik, Aleatorik, Dodekaphonie und Collagetechniken beschäftigte wurde nach einer 8 Jahre langen Schaffenspause von einem neuen Kompositionsprinzip, das er Tintinnabuli (lat. Glöckchen) nennt, ersetzt. In diesen Werken ab 1976 bemerkt man Pärts Auseinandersetzung mit dem Gregorianischen Choral, mit der Schule von Notre Dame und der frühen Vokalpolyphonie. Sein Tintinnabuli-Prinzip strebt nicht nach einer progressiv anwachsenden Komplexität, sondern nach äußerster Reduktion des Klangmaterials und Beschränkung auf das Wesentliche. Seine Werke „Spiegel im Spiegel" und „Fratres" folgen diesem Kompositionsprinzip.
Dieses Spannungsfeld zwischen Barock und Moderne interessiert das Duo focus baroque seit einiger Zeit, nebenbei auch deshalb, weil sie zufällig ein deutsch-estnisches Duo  sind. 

Das focus baroque ist
Holger Faust-Peters, Viola da gamba und Violoncello; 
Irén Lill, Cembalo und Flügel.

Holger Faust-Peters und Irén Lill arbeiten seit 2004 intensiv zusammen und spielten bislang zahlreiche Programme mit Musik der Barockzeit. Dabei stand zunächst Gambenmusik von Marais,  Forqueray, J.S.Bach, C.P.E. Bach, Telemann, Abel u.a. im Vordergrund. In einige Programme werden auch Komponisten der Gegenwart mit einbezogen.
2010 erschien mit Anno 1698  die erste CD des Duos. Sie enthält Raritäten aus dem deutschsprachigen Raum von Kühnel, Schenck, Buxtehude, Muffat, Finger und Höffler. 2012 folgte die CD „Avec privilège du roy“ mit französischer Musik vom Hofe des Sonnenkönigs.
In zahlreichen Konzerten konnte man das Duo in ganz Deutschland und Estland hören. Die Kritiken lobten vor allem das fein aufeinander abgestimmte Spiel und die hohe Virtuosität, gepaart mit feinsinnigem Klang und nuancenreicher Dynamik.

Unsere Konzerte im Rahmen
von Basso Continuo

21.4. | 18:00 Uhr

Akkordeon Total 

Musikalische Reise von J. S. Bach bis Tango
Am Akkordeon: Alexandre Bytchkov, Mainz

Johann Sebastian Bachs berühmte Toccata und Fuge in d-Moll auf der „Handorgel“? Das ist wunderbar mit Alexandre Bytchkov, dem Preisträger mehrerer internationaler Akkordeon-Wettbewerbe und zweifachen Deutschen Akkordeonmeister.

Programm
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Toccata & Fuge D-Moll, BWV 565 Capriccio über die Abreise des sehr beliebten Bruders Adagioissimo, BWV 992 Choral Präludium, BWV 765 Orgelfuge G-Dur, BWV 576
Johann Sebastian Bach / Alessandro Marcello (1673–1747):
Adagio aus dem Oboenconcerto d-Moll
Johann Georg Albrechtsberger (1736–1809):
Doppelfuge c-Moll
Domenico Scarlatti  (1685-1757):
Sonate C-Dur (Die Jagd) Sonate f-Moll
Johann Sebastian Bach / Antonio Vivaldi (1678–1741):
Adagio aus Concerto Grosso d-Moll op. 3 No. 11
Johann Sebastian Bach:
Orgelfuge G-Dur, BWV 576
Antonio Vivaldi: 
Finale aus Concerto Grosso d-Moll op. 3 No. 11 


Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Jugendliche bis 18 Jahren frei (Abendkasse)

28.4. | 19:00 Uhr

Bach: Osteroratorium und Himmelfahrtsoratorium

Westfälisches Bach-Collegium, Kourion-Orchester, Solisten 

Leitung: Lothar Wiedman

Das Bach-Collegium besteht aus rund 20 versierten Laien und semiprofessionellen Chorsänger:innen. Zu den Aufführungen finden sich außerdem Oratoriensänger und Instrumentalisten aus der freien professionellen Musikszene des Münsterlandes zusammen. Mehrmals im Jahr führen sie Konzerte mit ausgewählten Bach-Kantaten auf. Das Westfälische Bach-Collegium musiziert zwar in heutiger Stimmung und auf modernen Instrumenten, sieht sich aber trotzdem den Errungenschaften der historischen Aufführungspraxis und damit einem transparenten und sprechenden Musizieren verpflichtet. – Dr. Lothar Wiedmann, der sein Berufsleben als promovierter Physiker begann, ist Gründer und künstlerischer Leiter des Bach-Collegiums. Die Musik ist sein zweites professionelles Standbein. Er wirkte als Chorsänger in zahlreichen Chören und Gesangsensembles und ist seit 1974 als Dirigent, seit 1988 als Chorleiter tätig.

Eintritt: 25 €, ermäßigt 20 €, Jugendliche bis 18 Jahren frei, (Abendkasse)

18.5. | 18:00 Uhr

Bach & B-A-C-H

Originalkompositionen, Transkriptionen und Improvisationen

An der Collon-Orgel: Stefan Madrzak, Soest 

 
B-A-C-H: wohl kaum ein musikalisches Motiv kann es an Prägnanz und Popularität mit diesen vier Tönen aufnehmen. Bach selbst hat es in nur wenigen seiner Kompositionen aufgegriffen. Nachfolgende Generationen haben sich dieses Motivs dafür umso lieber angenommen. Robert Schumann, Franz Liszt und Arthur Honnegger etwa haben in Form von Fantasien und Fugen dem Barockmeister Ehre erwiesen. Stefan Madrzak, Domorganist aus Soest, spielt Originalkompositionen und Improvisationen.

Programm
Robert Schumann (1810–1856)
Franz Liszt (1811–1886)
Arthur Honegger (1892 – 1955) über B-A-C-H, Improvisationen

Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Jugendliche bis 18 Jahren frei, (Abendkasse)